Hochsicherheit für kritische Infrastruktur (KRITIS)

RC bis RC6, Beschuss, Sprengwirkung. Redundante Schutzebenen, BMS-Integration, Verfügbarkeit.

Maximale Funktionssicherheit für Gebäude, die Versorgung und Stabilität gewährleisten.

Gebäude der kritischen Infrastruktur sichern zentrale Funktionen unserer Gesellschaft – von Energie- und Wasserversorgung über Rechenzentren bis hin zu Leitstellen und Logistik.
Hier steht nicht Repräsentation im Vordergrund, sondern dauerhafte Betriebsfähigkeit unter erhöhten Sicherheitsanforderungen. Fenster-, Tür- und Fassadensysteme werden Teil der technischen Gesamtstrategie: Sie schützen vor äußeren Einwirkungen, sichern Verfügbarkeit und gewährleisten kontrollierte Abläufe – auch unter außergewöhnlichen Bedingungen.

Typische Risiken

KRITIS-Standorte sind häufig „High-Value Targets“: Angriffe wirken nicht nur auf ein Gebäude, sondern auf Versorgung, Prozesse und Reputation. Daraus folgt: eine belastbare Risikoanalyse mit klarer Kosten-Nutzen-Abwägung – ohne Kompromisse bei Funktionalität und Verfügbarkeit.

  • Sabotage und gezielte Angriffe – auf Leitwarten, Schaltanlagen, Zugänge

  • Unterbrechung kritischer Prozesse – Ausfälle mit Versorgungsrelevanz

  • Schwachstellen an Übergängen – Medientrassen, Technikzugänge, Lieferbereiche

  • Fehlende Systemintegration – Sicherheitsgewerke arbeiten nicht zusammen

Besonders sensible Bereiche und ihre Anforderungen
ZoneTypische Anforderung
Leit- & SchaltwartenHohe Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einwirkungen / Vandalismus
Trafostationen / UmspannwerkeSicherstellung der Betriebs- und Funktionsf?higkeit
Server- & NetzwerkräumeSchutz sensibler Technik
Medienversorgung / ÜbergabepunkteRedundanz + robuste Bauteile
Besucher- & LieferbereicheNachweisbare Systemleistung und Verfügbarkeit
In der kritischen Infrastruktur ist die Gebäudehülle Teil der Systemstabilität: Sie schützt nicht nur das Gebäude, sondern die Funktion, die dahintersteht – dauerhaft, widerstandsfähig und verlässlich nachgewiesen.

Was wir für dieses Segment liefern:

Fenster- und Fassadensysteme für höchste Anforderungen


  • Hochsicherheitsfenster, Türen und Fassaden für dauerhaften Betrieb
  • Robuste Systeme in Aluminium und Stahl für maximale Widerstandsfähigkeit
  • Auslegung auf Wartbarkeit, Austauschbarkeit und Langlebigkeit

Integrierte Sensorik – unsichtbar


  • Integration von Sicherheitskontakten und Überwachungssystemen
  • Vorbereitung für Leitsysteme und zentrale Steuerung
  • Klare, robuste Schnittstellen

Besondere Leistungen in diesem Segment


  • Pre-Construction zur Abstimmung technischer Anforderungen und Prozesse
  • Unterstützung redundanter Sicherheitsarchitekturen
  • Fokus auf Betriebssicherheit und klare Abläufe

FAQs

  • Wie vermeiden wir, dass Sicherheitsmaßnahmen den Betrieb stören?
    Über Zonierung und Prozessdesign: Nur dort hochrüsten, wo nötig – und Bauteile so planen, dass Bedienung, Wartung und Instandsetzung im Alltag funktionieren.

  • Wie koppeln wir bauliche Sicherheit an Leitsysteme?
    Durch definierte Schnittstellen: Türzustände, Sensorik, Kabelwege, Meldepunkte. Die bauliche Hülle wird zum verlässlichen Teil des Gesamtsystems.

  • Reicht RC4 oder brauchen wir zusätzlich Beschuss/Sprengwirkung?
    Das ist objekt- und zonenabhängig. Wir leiten die Spezifikation aus Gefährdungsmodell und Schutzgut ab – und planen sie als System inkl. Anschluss und Montage.

  • Wie priorisieren wir Maßnahmen über mehrere Standorte?
    Über ein wiederholbares Zonenmodell und standardisierte Spezifikationspakete pro Zonentyp. So entsteht Konsistenz ohne Einzelfallplanung.

  • Wie sichern wir die Schutzwirkung über Jahre?
    Mit Wartungs- und Prüfkonzept: Funktionsprüfungen, Nachjustierung, Verschleißteile, definierte Reaktionszeiten – dokumentiert und planbar.

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