Hochsicherheitsprodukte
SICHERHEIT OHNE KOMPROMISSE – GEPRÜFT, ZERTIFIZIERT, ARCHITEKTURFÄHIG
Hochsicherheitsprodukte für die Gebäudeöffnung
Vier Produktfamilien – ein durchgängiges Schutzkonzept
Fenster, Türen, Hebe-Schiebe-Anlagen und Fassaden bilden die kritischen Punkte jeder Gebäudehülle – und damit die primären Angriffsflächen. Wir fertigen alle vier Produktfamilien in eigener Produktion in Berlin-Marienfelde: projektspezifisch konfiguriert, unabhängig geprüft und als durchgängiges System gedacht.
Was unsere Hochsicherheitsprodukte verbindet, ist mehr als das gemeinsame Qualitätsversprechen. Alle Systeme folgen demselben modularen Konstruktionsprinzip: Rahmen, Verglasung, Beschlag und Befestigung werden als geprüfte Gesamtkonfiguration aufeinander abgestimmt. Nicht die Einzelkomponente entscheidet über die Schutzwirkung – sondern das Zusammenspiel aller Elemente, von der Profilgeometrie über die Glasanbindung bis zur Verankerung im Baukörper.
Diese Systemlogik ermöglicht es, unterschiedliche Produktfamilien in einem Projekt zu kombinieren, ohne Brüche in Schutzkonzept, Detailqualität oder Nachweisführung. Ob Fenster im Erdgeschoss, Eingangstür, Panorama-HST zur Terrasse oder Fassade im Obergeschoss: Die Schnittstellen sind durchdacht, die Dokumentation einheitlich, die Verantwortung liegt in einer Hand.
Modulares Schutzprinzip
Mehrfachwirkung in einem System
Unsere Systeme sind modular aufgebaut. Rahmen, Verglasung, Beschläge und Befestigungen werden als geprüfte Gesamtkonfigurationen abgestimmt – nicht das Einzelteil entscheidet, sondern das Zusammenspiel.
So lassen sich mehrere Schutzziele projektspezifisch kombinieren.

optionale elektronische Integration
Mechanische Widerstandsfähigkeit bildet die erste Verteidigungslinie – elektronische Überwachungskomponenten ergänzen sie um die entscheidende zweite Ebene: Früherkennung und Alarmierung. Die Integration von Sensorik in Fenster, Türen und Fassaden ermöglicht die Anbindung an Einbruchmeldeanlagen (EMA) und Gebäudeleitsysteme (BMS). TIMM bietet alle Komponenten VdS-konform in den Klassen A, B und C – abgestimmt auf die jeweilige Schutzanforderung.
Magnetkontakte
Magnetkontakte sind die Basiskomponente der Öffnungsüberwachung. Ein im Rahmen eingelassener Reed-Kontakt erkennt über das Magnetfeld eines Gegenmagneten im Flügel den Öffnungszustand des Bauteils. Bei Unterbrechung des Magnetfelds – etwa durch Öffnen oder gewaltsames Aufhebeln – wird ein Signal an die Alarmzentrale übermittelt. Die Kontakte sind als Einbau- oder Aufbauvariante verfügbar und lassen sich unsichtbar in die Konstruktion integrieren.
Merkmale im Hochsicherheitsbereich
- Permanente Zustandsüberwachung (offen/geschlossen)
- Einbau- und Aufbauvarianten für unterschiedliche Einbausituationen
- VdS-Klassen A, B und C verfügbar
- Schaltabstände bis 22 mm, manipulationssicher
- Nahtlose Integration in EMA und BMS
Riegelschaltkontakte
Während Magnetkontakte den Öffnungszustand überwachen, erfassen Riegelschaltkontakte den tatsächlichen Verschlusszustand: Ist der Riegel ausgefahren? Ist die Mehrpunktverriegelung vollständig eingerastet? Diese Information ist entscheidend für die Zwangsläufigkeit einer EMA – das System lässt sich nur scharfschalten, wenn alle überwachten Öffnungen nachweislich verschlossen sind.
Merkmale im Hochsicherheitsbereich
- Elektromechanische Überwachung der Riegelposition
- Voraussetzung für Zwangsläufigkeit nach VdS
- Kombination mit Magnetkontakten für vollständige Zustandserfassung
- Signalisierung bei unvollständigem Verschluss
- Integration in Schleusen- und Zutrittssysteme
Alarmgläser
Alarmglas erweitert die Überwachung auf die Glasfläche selbst. Eine in das Glas eingebrannte oder aufgedampfte Drahtschleife (Alarmspinne) erkennt Glasbruch und löst unmittelbar einen Alarm aus – noch bevor der Täter das Gebäude betreten kann. Die Schleife ist in modernen Ausführungen nahezu unsichtbar und beeinträchtigt die optische Qualität nicht. Alarmglas kommt typischerweise als ESG mit integrierter Spinne zum Einsatz.
Merkmale im Hochsicherheitsbereich
- Sofortige Alarmierung bei Glasbruch
- Unsichtbare oder dezent sichtbare Ausführung
- VdS-Klasse C zertifiziert
- Ergänzung zur mechanischen Durchbruchhemmung
- Kombinierbar mit allen Sicherheitsglasaufbauten
Frühdetektion
Frühdetektion beschreibt das Prinzip der Außenhautüberwachung: Alle zugänglichen Gebäudeöffnungen werden mit Kontakten, Glasbruchmeldern und ggf. Erschütterungssensoren ausgestattet. Das Ziel ist die Erkennung eines Angriffs, bevor der Täter ins Gebäude eindringt. Die gewonnene Zeit ermöglicht gezielte Intervention – durch Sicherheitspersonal, Alarmierung oder automatisierte Gegenmaßnahmen.
Merkmale im Hochsicherheitsbereich
- Erkennung von Angriffen an der Gebäudehülle
- Zeitvorsprung für Intervention und Alarmierung
- Kombination aus Öffnungs-, Glasbruch- und Erschütterungsüberwachung
- Lückenlose Überwachung aller kritischen Punkte
- Integration in übergeordnete Sicherheitskonzepte
Sicherheitsgläser
Im Hochsicherheitsbereich entscheidet der Glasaufbau maßgeblich über die erreichbare Schutzklasse. Dabei geht es nicht nur um Glasdicke, sondern um das Zusammenspiel verschiedener Schichten: Floatglas, thermisch vorgespanntes Glas, Verbundfolien und bei höchsten Anforderungen Polycarbonat. Jede Schicht erfüllt eine spezifische Funktion – von der Splitterbindung über die Energieaufnahme bis zur Rückhaltewirkung. TIMM setzt ausschließlich geprüfte Glasaufbauten ein, die auf die jeweilige Schutzanforderung und Rahmenkonstruktion abgestimmt sind.
Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG)
Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) ist ein thermisch vorgespanntes Kalk-Natron-Glas, in dem durch Wärmebehandlung eine starke innere Spannung aufgebaut wird. Dadurch erhöhen sich deutlich Temperatur-, Stoß- und Schlagfestigkeit im Vergleich zu normalem Floatglas. Beim Bruch zerfällt es in kleine kompakte Würfelstücke, wodurch die Gefährdung durch Schnitt- und Stoßverletzungen wirksam reduziert wird. Einscheibensicherheitsglas (ESG) wird vor allem bei Alarmgläsern eingesetzt.
Vorteile von Einscheibensicherheitsglas (ESG)
- Einsatz bei Alarmglas
- Erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit
- Unempfindlich gegenüber Temperaturunterschieden
- Erhöhte Biegebruchfestigkeit
- Im Falle eines Bruchs zerfällt ESG in viele kleine stumpfe Bruchstücke und löst den Alarm aus.
Verbund-Sicherheitsglas (VSG)
Verbundsicherheitsglas (VSG) besteht aus zwei beziehungsweise mehreren Scheiben mit dazwischenliegenden Folien. Man spricht hier von sogenannten Glas-Folie-Glas-Verbindungen.
Die Anzahl der hochelastischen Polyvinylbutyral-Folien (PVB) kann gemäß der Widerstandsklasse variieren. Die Scheiben werden je nach Sicherheitsanforderung immer dicker und auch schwerer.
Vorteile von Verbundsicherheitsglas (VSG)
- Bruchstücke haften an Folie
- Durchschusshemmend (je nach Dicke)
- Sprechwirkungshemmend (je nach Dicke)
- Höhere Schalldämmung
- Erhöhter Einbruchschutz, minimierte Verletzungsgefahr.
Polycarbonat-Glas (PC)
Polycarbonat (PC) zählen zu den thermoplastischen Kunststoffen und kommen insbesondere dann zum Einsatz, wenn klassisches Verbundsicherheitsglas an seine Grenzen stößt (zu dick, zu schwer) oder Kunden ein besonderes Schutzbedürfnis haben.
Polycarbontglas verbindet die besonderen Eigenschaften von Glas und Polycarbonat. Glas ist sehr kratzfest und steif. Polycarbonat dagegen ist sehr leicht, schlagzäh und hat eine verhältnismäßig weiche Oberfläche. Die Kombination der beiden Materialien führt zu sehr guten und hochtransparenten Sicherheitsgläsern, die mit Ihrer hohen Widerstandsfähigkeit überzeugen.
Vorteilevon Polycarbonatglas (PC)
- Dauerhaft elastische Verklebung zwischen Glas und PC,Glas = kratzfest + steif, PC = schlagzäh
- Sehr einbruchsicher
- Sehr schusssicher
- Sehr leicht
- Hohe Festigkeit und Steifigkeit
- Ausgezeichnete Schlagzähigkeit
Hoher Schutz bei Einbruchsversuchen
Glasverklebung
Die strukturelle Verklebung der Verglasung mit dem Rahmen ist ein entscheidender Faktor im Hochsicherheitsbereich. Während konventionelle Verglasungen nur mechanisch durch Glasleisten gehalten werden, verbindet eine umlaufende Klebefuge das Glas kraftschlüssig mit der Rahmenkonstruktion. Bei einem Angriff kann die Scheibe nicht aus dem Falz gedrückt oder gehebelt werden – die Klebefuge überträgt Angriffslasten direkt in den Rahmen. Die Verklebung erfolgt mit speziellen Sicherheitsklebstoffen, deren Festigkeit und Alterungsbeständigkeit geprüft sind.


Materialsysteme
Jedes Bauvorhaben stellt eigene Anforderungen an Statik, Gestaltung, Wärmedämmung und Wartungsaufwand. Die Wahl des Materialsystems entscheidet maßgeblich darüber, wie sich diese Ziele vereinen lassen. TIMM bietet vier bewährte Systemlinien – jede mit spezifischen Stärken für unterschiedliche Projektanforderungen.
Holz
Holz ist der klassische Werkstoff für hochwertige Fenster- und Türkonstruktionen. Im Hochsicherheitsbereich überzeugt das Material durch seine natürliche Tragfähigkeit und die Möglichkeit, verstärkende Elemente unsichtbar in den Querschnitt zu integrieren. Die geringe Wärmeleitfähigkeit sorgt für exzellente Dämmwerte ohne zusätzliche thermische Trennung. Holzfenster lassen sich in nahezu jeder Profilgeometrie fertigen – von filigranen Denkmalschutzprofilen bis zu robusten Sonderquerschnitten.
Vorteile von Holz im Hochsicherheitsbereich
- Maximale Gestaltungsfreiheit bei Profilgeometrie und Oberfläche
- Hervorragende Wärmedämmwerte ohne thermische Trennung
- Warme, hochwertige Innenansicht
- Unsichtbare Integration von Stahlverstärkungen
- Ideale Basis für denkmalgerechte Sicherheitslösungen
Holz-Aluminium
Holz-Aluminium-Konstruktionen verbinden die natürliche Wärme und ausgezeichneten Dämmeigenschaften von Holz mit dem Witterungsschutz einer Aluminium-Außenschale. Die tragende Holzkonstruktion bleibt raumseitig sichtbar und sorgt für ein behagliches Raumklima, während die Aluminiumverkleidung außen dauerhaft vor UV-Strahlung, Schlagregen und Temperaturschwankungen schützt. Im Hochsicherheitsbereich ermöglicht dieser Verbund hohe Profilsteifigkeit bei gleichzeitig wohnlicher Innenansicht.
Vorteile von Holz-Aluminium
- Witterungsbeständige Außenhaut ohne Wartungsanstrich
- Warme, natürliche Innenansicht aus Holz
- Hervorragende Wärmedämmwerte durch Holzkern
- Hohe Profilsteifigkeit für schwere Sicherheitsverglasungen
- Lange Lebensdauer durch geschützte Holzsubstanz
Aluminium
Aluminium vereint hohe Festigkeit mit geringem Eigengewicht und ermöglicht dadurch besonders schlanke Profilquerschnitte bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit. Die natürliche Oxidschicht schützt das Material dauerhaft vor Korrosion. Im Hochsicherheitsbereich werden Aluminiumprofile durch Stahleinlagen verstärkt, um die erforderliche Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Angriffe zu erreichen. Die Oberflächen können pulverbeschichtet oder eloxiert werden – in nahezu jedem Farbton und mit hoher UV-Beständigkeit.
Vorteile von Aluminium
- Minimale Ansichtsbreiten bei maximaler Glasfläche
- Hohe Profilsteifigkeit durch Stahlarmierung
- Witterungsbeständig und wartungsarm
- Langlebig ohne Nachbehandlung
- Vielfältige Oberflächengestaltung (RAL, Sonderfarben, Strukturen)
Stahl
Stahl ist das Material der Wahl, wenn höchste statische Anforderungen auf minimale Ansichtsbreiten treffen. Durch die überlegene Zugfestigkeit und Steifigkeit von Stahl lassen sich selbst bei großen Spannweiten und schweren Sicherheitsverglasungen filigrane Profilquerschnitte realisieren, die mit anderen Materialien nicht umsetzbar wären. Stahlkonstruktionen eignen sich besonders für Fassaden mit hohen Lasten, ballistischen Anforderungen oder architektonisch anspruchsvollen Situationen, in denen maximale Transparenz gefordert ist.
Vorteile von Stahl im Hochsicherheitsbereich
- Höchste Tragfähigkeit bei minimalen Profilansichten
- Filigrane Konstruktionen auch bei schweren Sicherheitsverglasungen
- Ideale Basis für ballistische und sprengwirkungshemmende Systeme
- Hohe Formstabilität unter Dauerlast
- Langlebig und wartungsarm bei fachgerechter Oberflächenbehandlung
Sicherheitskomponenten und deren Zusammenspiel
Hochsicherheit ist keine Eigenschaft einzelner Bauteile – sie entsteht durch das präzise Zusammenspiel aller Komponenten. Profile, Beschläge, Verglasung, Griffe und Befestigung müssen als System gedacht, geplant und geprüft werden. Die Schutzwirkung entspricht immer dem schwächsten Glied der Kette. TIMM entwickelt und fertigt alle Komponenten als geprüfte Gesamtkonfiguration – vom Profilquerschnitt bis zum Baukörperanschluss.
Profile
Das Profil bildet das tragende Gerüst jeder Sicherheitskonstruktion. Im Hochsicherheitsbereich müssen Profile Angriffsenergie aufnehmen, kontrolliert ableiten und dabei formstabil bleiben. Je nach Anforderung kommen verstärkte Holzquerschnitte, stahlarmierte Rahmen oder spezielle Aluminiumprofile mit erhöhter Wandstärke zum Einsatz. Die Profilgeometrie bestimmt, wie viele Verriegelungspunkte möglich sind und wie Kräfte in den Baukörper geleitet werden.
Merkmale im Hochsicherheitsbereich
- Verstärkte Querschnitte zur Aufnahme von Angriffslasten
- Integration von Stahlarmierungen in Holz- und Holz-Alu-Systemen
- Profilgeometrie abgestimmt auf Verriegelungskonzept
- Kontrollierte Kraftableitung in Beschlag und Befestigung
- Basis für filigrane Ansichten trotz hoher Schutzklassen
Beschläge/ Schließstücke
Der Beschlag ist das Herzstück der mechanischen Sicherheit. Mehrpunktverriegelungen mit Pilzkopfzapfen oder Stahlbolzen aus gehärtetem Material greifen in hochfeste Schließstücke ein und verhindern das Aufhebeln. Die Anzahl und Verteilung der Verriegelungspunkte wird auf die Widerstandsklasse abgestimmt – RC6 erfordert deutlich mehr Punkte als RC2. Entscheidend ist die Ausreißfestigkeit der Schließstücke: Sie müssen Angriffskräfte aufnehmen, ohne aus dem Rahmen zu brechen.
Merkmale im Hochsicherheitsbereich
- Umlaufende Mehrpunktverriegelung mit Pilzkopfzapfen oder Stahlbolzen
- Gehärtete Materialien mit definierter Mindesthärte
- Schließstücke mit erhöhter Ausreißfestigkeit
- Anzahl der Verriegelungspunkte nach Widerstandsklasse
- Verdeckte Ausführung für saubere Optik möglich
Griffe
Griffe sind mehr als Bedienelemente – im Sicherheitsbereich sind sie potenzielle Angriffspunkte. Sicherheitsgriffe verfügen über einen definierten Abdrehwiderstand (≥100 Nm, optional 200 Nm), der gewaltsames Abdrehen verhindert. Abschließbare Ausführungen mit Profilzylinder sichern gegen unbefugtes Öffnen. Bohrabweisende Kerne und verstärkte Befestigungen schützen vor Manipulation durch Aufbohren oder Herausreißen.
Merkmale im Hochsicherheitsbereich
- Abschließbar mit Profilzylinder
- Abdrehwiderstand ≥100 Nm (optional 200 Nm)
- Bohrabweisender Anbohrschutz
- Verstärkte Befestigung gegen Herausreißen
- Optisch hochwertige Ausführungen in verschiedenen Oberflächen
Verglasung
Die Verglasung nimmt den größten Flächenanteil ein – und ist damit primäre Angriffsfläche. Entscheidend ist nicht nur das Glas selbst, sondern die Glaseinbindung: Wie ist die Scheibe im Rahmen gehalten? Wie werden Kräfte bei einem Angriff übertragen? Mehrstufige Glasfalzdichtungen, verstärkte Glasleisten und druckoptimierte Einbindung verhindern, dass die Scheibe bei einem Angriff aus dem Rahmen gedrückt wird.
Merkmale im Hochsicherheitsbereich
- Glasaufbau nach Schutzklasse (P-Klassen, BR-Klassen)
- Mehrstufige, druckoptimierte Glaseinbindung
- Verstärkte Glasleisten gegen Aushebeln
- Splitterbindung und Rückhaltewirkung
- Kombinierbar mit Alarmglas und Sonderfunktionen
Befestigung
Die Befestigung verbindet das Sicherheitselement mit dem Baukörper. Hier entscheidet sich, ob die Schutzwirkung des Bauteils tatsächlich aktiviert werden kann – oder ob der Rahmen bei einem Angriff aus der Wand gerissen wird. Schwerlastanker, Rahmendübel oder spezielle Sicherheitsbefestigungen werden auf Wandaufbau und Widerstandsklasse abgestimmt. Die Befestigungspunkte, deren Abstände und die verwendeten Ankersysteme sind Teil der geprüften Konfiguration.
Merkmale im Hochsicherheitsbereich
- Befestigungskonzept abgestimmt auf Wandaufbau
- Schwerlastanker oder Sicherheitsdübel nach Schutzklasse
- Definierte Abstände und Randabstände
- Teil der geprüften und zertifizierten Gesamtkonfiguration
- Dokumentierte Montage mit Abnahmeprotokoll
Baukörperanschluss
Der Baukörperanschluss ist die Schnittstelle zwischen Sicherheitselement und Gebäude. Hier werden nicht nur Befestigungskräfte übertragen, sondern auch Anforderungen an Luftdichtheit, Schlagregenschutz und Wärmedämmung erfüllt. Im Hochsicherheitsbereich muss der Anschluss so geplant werden, dass keine Umgehung der Schutzfunktion möglich ist – etwa durch Angriffe auf die Fuge oder den Putzanschluss.
Merkmale im Hochsicherheitsbereich
- Kraftschlüssige Verbindung zum tragenden Baukörper
- Keine Umgehungsmöglichkeit durch Fugenangriff
- Abstimmung von Sicherheits- und Bauphysikanforderungen
- Anschlussdetails als Teil der Gesamtplanung
- Dokumentation und Abnahme der Anschlussausführung





