Schutzziele & Normen

Sicherheit ohne Kompromisse – anspruchsvolle  Lösungen für die Gebäudehülle

Hochsicherheitslösungen für Fenster, Türen & Fassaden

Geprüfter Schutz – wenn es wirklich darauf ankommt

Ein erfolgreicher Einbruch, ein Beschuss, eine Detonation – ein einziger Vorfall kann Menschen gefährden, den Betrieb lahmlegen, Werte vernichten. Unsere Hochsicherheitsfenster, Türen und Fassaden verhindern das mit geprüften Schutzklassen. Deshalb entwickeln und fertigen wir Hochsicherheitssysteme als durchgängiges Schutzsystem begreifen und nicht als Einzelkomponenten.

Unsere Hochsicherheitslösungen schützen Gebäude und Menschen vor Einbruch, Beschuss, Sprengung, Vandalismus und Hochwasser. Jedes Schutzziel wird nach anerkannten Normen geprüft und projektspezifisch umgesetzt – als Gesamtsystem aus Fenster, Tür, Fassade oder Schiebeelement.

Alle Produkte entstehen in Berlin-Marienfelde, werden durch unabhängige Institute geprüft und sind objektspezifisch konfigurierbar. Unser Wissen und Erfahrung fließt kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer Systeme ein.

  • Materialvielfalt:
    Holz, Holz-Aluminium, Aluminium, Stahl

  • Produktfamilie:
    Fenster, Türen, Hebe-Schiebe-Anlagen, Fassaden
  • Prinzip: 
    Modular kombinierbar, diskret integriert,
     architektonisch anspruchsvoll
  • Schutzstufen:
    Einbruchhemmung (DIN EN 1627–1630),
    Beschusshemmung(DIN EN 1522/1523),
    Sprengwirkungshemmung (EN 13123/13124)
  • Zusatzschutz:
    Vandalismus/Stoß (EN 356/ift FE‑06/1),
    Hochwasserbeständigkeit (ift FE‑07/3)
  • Qualität:
    Geprüfte Systeme von zertifizierten Prüfstellen, sowie laufende Fremdüberwachung durch ift Rosenheim.
  • Optional:
    VdS-konforme Sensorik für Öffnung/Verriegelung/Glaszustand

Einbruchhemmung

DIN EN 1627–1630 | Klassen RC1–RC6

Hochsicherheitsfenster, Türen, Hebe-Schiebe-Anlagen und Fassaden mit Einbruchschutz nach DIN EN 1627 schützen dort, wo über 80% aller Einbrüche stattfinden. Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 weist bundesweit 78.436 Wohnungseinbruchdiebstähle aus – die Aufklärungsquote lag bei nur 15,3 %. Prävention ist deshalb der entscheidende Hebel.

Einbruchhemmung ist zeitbasiert: Widerstandsklassen (RC) beschreiben, wie lange ein Bauteil definierten Angriffen mit festgelegten Werkzeugen standhält.
Über 80 % aller Einbrüche erfolgen durch gewaltsames Aufhebeln von Fenstern und Türen. Genau diese gewonnene Zeit schützt Menschen, Werte und Prozesse.

Individuelles Schutzkonzept


Perimeter, Erdgeschoss, sensible Innenzonen – jede Zone bekommt die passende Klasse

Diskret Integriert


Sicherheit die wirken soll – nicht auffallen. Profilgeometrien, Oberflächenqualität und konstruktive Details werden so gewählt, dass die Schutzfunktion unsichtbar bleibt.

Logische Systemlösung


Profil, Verglasung, Beschlag, Befestigung und Montage werden zusammen gedacht und geprüft.

Auszug aus der Normklassifizierung DIN EN 1627-1630
WiderstandsklasseGlasTäterverhaltenWiderstandszeit
RC1/
RC1N
- /
P2A
Grundschutz gegen körperliche Gewalt, Gegentreten, Gegenspringen, Schulterwurf,  Hochschieben (nur geringer Schutz gegen Hebelwerkzeuge)keine manuelle Prüfung
RC2/
RC2N
P2ASchutz gegen körperliche Gewalt und einfaches Werkzeug; z.B. Schraubendreher, Keile, Zange, Stich-, Blatt- oder Bügelsäge3 min
RC3P5AZusätzlich: Handbohrer, Schlosserhammer, weiter Schraubendreher und Kuhfuß5 min
RC4P6BZusätzlich: Sägewerkzeuge und Schlagwerkzeuge wie z.B. Axt, Bolzenschneider, Blechschere, Aku-Bohrmaschine, Meißel10 min
RC5P7BZusätzlich: Elektrowerkzeuge wie Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer15 min
RC6P8BZusätzlich: Leistungsfähigere Elektrowerkzeuge als Klasse RC 5

Prüfverfahren (DIN EN 1628–1630):


Die Prüfung erfolgt in drei Stufen: statische Belastung (DIN EN 1628), dynamische Belastung durch Pendelschlag (DIN EN 1629) und manuelle Angriffe mit definierten Werkzeugsätzen (EN 1630). Geprüft wird das montierte Gesamtelement—Rahmen, Flügel, Verglasung, Beschlag und Befestigung als System.

Durchschusshemmung

DIN EN 1522/1523 | Klassen FB1 NS–FB7 NS

Beschusshemmende Fenster, Türen, Hebe-Schiebe-Anlagen und Fassaden nach DIN EN 1522/1523 bieten ballistischen Schutz für exponierte Gebäude. Allein 2021 kam es in Deutschland zu über 4.000 Fällen von Schusswaffengebrauch. Ob Regierungsgebäude, Botschaften, Unternehmenszentralen oder private Residenzen – ballistische Sicherheit bedeutet mehr als physischen Schutz: Sie sichert die Handlungsfähigkeit in Krisensituationen.

Echter ballistischer Schutz geht weit über verstärktes Glas hinaus. Die Schutzwirkung resultiert aus dem präzisen Zusammenspiel von Sicherheitsverglasung, Rahmen, Beschlag und Befestigung – geplant, gefertigt und montiert als geprüfte Gesamtkonfiguration.

Kaliberspezifischer Schutz


Geprüft gegen definierte Waffen-/Munitionsszenarien

Schussfugen- und Rahmensicherheits


Kritische Übergänge  werden über verstärkte Profile Überlappungsgeometrien und geschossabweisende Abdeckungen gesichert

Architektonische Integration


Schlanke Ansichtsbreiten, große Glasflächen – ballistischer Schutz ohne Festungsoptik

Auszug aus der Normklassifizierung DIN EN 13123-2 und DIN EN 13123-2
WiderstandsklasseGlasWaffenartKaliberProjektilmasseGeschossgeschwindigkeitGeschossenergie
FB1 NS/SBR1 NS/S22 LR2,6 ± 0,1 g360 ± 10 m/s168 J
FB2 NS/SBR2 NS/S9 mm8,0 ± 0,1 g400 ± 10 m/s689 J
FB3 NS/SBR3 NS/S.357 Mag10,2 ± 0,1 g430 ± 10 m/s943 J
FB4 NS/SBR4 NS/S.44 Mag15,6 ± 0,1 g440 ± 10 m/s1510 J
FB5 NS/SBR5 NS/S5.56x454 ± 0,1 g950 ± 10 m/s1805 J
FB6 NS/SBR67.62 x 51 Vollmantel9,5 ± 0,1 g830 ± 10 m/s3289 J
FB7 NS/SBR7 NS/S7,62 x 51 Hartkern9,8 ± 0,1 g820 ± 10 m/s3261 J

Prüfverfahren (DIN EN 1522/1523):


Beschuss erfolgt aus 5 oder 10 m Entfernung in allen Winkeln zur Bauteilfläche mit klassenspezifischer Waffe und Munition. Drei Schüsse werden in einem definierten Abstand auf die kritischsten Bereiche gesetzt—Glasfläche, Glasanbindung und Rahmenprofil. Die Prüfung unterscheidet zwischen Glas (EN 1063 → BR-Klassen) und Bauteil (EN 1522/1523 → FB-Klassen).

Versagenskriterium:


Kein Geschoss oder Geschossfragment darf die rückwärtige Bauteilseite durchdringen. Bei NS-Klassen (No Spall) darf zusätzlich kein Splitterabgang auf der geschützten Seite entstehen—geprüft mit einem dahinterliegenden Zeugenpaneel.

In durchschusshemmenden Konstruktionen von TIMM kommen ausschließlich No Spall-Aufbauten zum Einsatz.

Sprengwirkungshemmung

EN 13123/13124 | Klassen EPR1–EPR4 / EXR1–EXR5

Sprengwirkungshemmende Fenster, Türen, Hebe-Schiebe-Anlagen und Fassaden nach DIN EN 13123/ 13124 bieten den höchsten Schutz für stark gefährdete Gebäude. Explosionen wirken doppelt: durch die Druckwelle, die Bauteile verformen oder zerstören kann, und durch die Splitter- und Fragmentwirkung, die im Gebäudeinneren gravierende Schäden verursacht. Bei exponierten Liegenschaften geht es nicht nur um Schutz, sondern um Handlungsfähigkeit und Betriebskontinuität.

Druckwellenresistenz


Geprüfte Systeme widerstehen definierten Überdrücken
als komplettes Element

Rahmen- und Befestigungssysteme


Verstärkte Profilgeometrien und energieabsorbierende Verankerungen halten das Bauteil im Baukörper

Splitter- und Fragmentkontrolle


Mehrschichtige Verbundaufbauten binden Bruchstücke und reduzieren die gefährliche Sekundärwirkung

Auszug aus der Normklassifizierung DIN EN 13123-2 (Freilandprüfung)
WiderstandsklasseMasseEntfernung
EXR13 kg5,0 m
EXR23 kg3,0 m
EXR312 kg5,5 m
EXR412 kg4,0 m
EXR520 kg4,0 m
Auszug aus der Normklassifizierung DIN EN 13123-1 (Stoßrohrprüfung)
WiderstandsklasseSpitzendruckSpezifischer impuls
EPR10,5 bar3,7
EPR21,0 bar9,0
EPR31,5 bar15,0
EPR42,0 bar22,0

Prüfverfahren (EN 13123/13124):


Zwei Prüfmethoden: Stoßrohrprüfung (EN 13123-1) simuliert allgemeine Druckwellen mit definierten Überdrücken und Impulsen im Labor. Freifeldprüfung (EN 13123-2) simuliert reale Explosionsszenarien (z.B. Fahrzeugbomben) mit tatsächlicher Sprengladung in definiertem Abstand. 

Versagenskriterium:


Das Bauteil muss die Druckwelle aufnehmen, im Baukörper verbleiben und darf keine gefährlichen Fragmente in den Schutzraum abgeben. Gemessen wird der Splitter- und Fragmenteintrag auf der geschützten Seite mittels Auffangwand.

 

Wichtig: EPR-/ EXR-Klassen beziehen sich auf das geprüfte Bauteil inkl. Rahmen und Befestigung, nicht nur auf das Glas.

Vandalismushemmung

ift-Richtlinie FE-06/1 (FE1–FE5)

Vandalismusschutz für Fenster, Türen, Hebe-Schiebe-Anlagen und Fassaden ist ein grundlegend anderes Szenario als Einbruch:
Während Einbrecher leise und unter Zeitdruck agieren, setzen Vandalen auf rohe Gewalt – oft mit improvisierten Werkzeugen wie Gullideckeln, Straßenschildern oder Einmannrammen, teils in Gruppen, ohne Zeitdruck.

Gemeinsam mit dem ift Rosenheim haben wir die Richtlinie FE-06/1 mitentwickelt, welche die FE-Klassen definiert. Damit werden realistische Vandalismusszenarien erstmals normativ abgebildet – und die bestehenden Prüfungen nach EN 1627 und EN 356 deutlich übertroffen.

Stoß- und Schlagresistenz


Mehrschichtige Verbundverglasungen und robuste Profilkonstruktionen widerstehen wiederholten Angriffen

Rahmen- und Befestigungssystem


Verstärkte Rahmenprofile, hochfeste Verbindungspunkte und energieabsorbierende Befestigungen sichern den Halt im Baukörper

Schwachstellen adressieren


Nicht die Fläche ist kritisch, sondern die Übergänge – Glasanbindung, Beschläge, Verriegelung, Baukörperanschluss

FE-Klassen (Orientierungswerte):
WiderstandsklasseWerkzeugeDynamische StossprüfungAnzahl PrüferPrüfzeit
FE1Wasserpumpenzange, Schraubendreher, Schraubenschlüssel, Messer, Gummihammer, Rohrzange, Keile, Bügelsäge, Kuhfuß 500 mm5 Schläge23 min
FE2Wasserpumpenzange, Schraubendreher, Schraubenschlüssel, Messer, Gummihammer, Rohrzange, Keile, Bügelsäge, Kuhfuß 700 mm, Fäustel ca. 3,5 kg7 Schläge24 min
FE3Wasserpumpenzange, Schraubendreher, Schraubenschlüssel, Messer, Gummihammer, Rohrzange, Keile, Bügelsäge, Kuhfuß 700 mm, Fäustel ca. 3,5 kg, Spalthammer ca. 3,5 kg7 Schläge25 min
FE4Wasserpumpenzange, Schraubendreher, Schraubenschlüssel, Messer, Gummihammer, Rohrzange, Keile, Bügelsäge, Kuhfuß 700 mm, Fäustel ca. 3,5 kg, Spalthammer ca. 3,5 kg, Stahlkeil, Einmannramme ca. 15 kg, Brechstange 1500 mm9 Schläge47 min
FE5Wasserpumpenzange, Schraubendreher, Schraubenschlüssel, Messer, Gummihammer, Rohrzange, Keile, Bügelsäge, Kuhfuß 700 mm, Fäustel ca. 3,5 kg, Spalthammer ca. 3,5 kg, Stahlkeil, Einmannramme ca. 15 kg, Brechstange 1500 mm11 Schläge410 min

Prüfverfahren (ift FE-06/1):


Anders als DIN EN 1627-1630 prüft FE-06/1 das komplette, verriegelte Bauteil inkl. Glas. Angriffe erfolgen mit realistischen Werkzeugen: Einmannramme, Vorschlaghammer, Gullideckel, Axt. Die Schlagfolge, Trefferposition und Werkzeugwechsel sind normiert—das simuliert gruppendynamische Vandalismusszenarien ohne Zeitdruck.

Brandschutz

EN 16034 | Landesbauordnung (LBO)

Brandschutz in der Gebäudeöffnung verfolgt zwei Ziele: Feuerausbreitung verzögern und Fluchtwege sichern. Für Fenster, Türen und Fassaden mit Brandschutzfunktion gelten dabei unterschiedliche normative Anforderungen – je nachdem, ob sie öffenbar sind (EN 16034) oder als festverglasung fungieren (bauaufsichtliche Zulassung / Ü-Zeichen).

Die EN 16034 ist die harmonisierte europäische Produktnorm für feuerwiderstandsfähige und/oder rauchdichte Türen, Tore und Fenster. Sie ersetzt nationale Normen wie die DIN 4102-5 und ermöglicht eine präzisere Klassifizierung mit definierten Widerstandszeiten: 15, 20, 30, 45, 60, 90, 120, 180 und 240 Minuten.

Dokumentierte Einbausituation 


Brandschutzwirkung gilt nur für die geprüfte Konfiguration – Wandaufbau, Befestigungsart, Fugenausbildung und Anschlussdetails sind Teil des Verwendbarkeitsnachweises

Thermische Entkopplung


Spezielle Rahmenaufbauten und Isolierprofile verhindern Wärmeübertragung zur geschützten Seite – entscheidend für die I-Klassifizierung

Intumeszenz-Technologie


Aufschäumende Dichtungen und Einlagen versiegeln Fugen und Spalten selbsttätig bei Hitzeeinwirkung – passive Aktivierung ohne Technik

Klassifizierungssystem
KürzelBedeutungPrüfkriterium
ERaumabschluss (Etanchéité)Kein Feuerdurchtritt zur feuerabgewandten Seite. Geprüft mit Wattebausch und Spaltlehre.
IWärmedämmung (Isolation)Mittlere Temperaturerhöhung ≤140°C, maximale Erhöhung ≤180°C auf der Schutzseite.
WWärmestrahlungBegrenzte Wärmestrahlungsintensität auf der geschützten Seite.
SRauchdichtheitBegrenzung des Rauchdurchtritts (Sa = Umgebungstemperatur, Sm = 200°C).
Typische Klassifizierung
KürzelBedeutung
EI 3030 Minuten Raumabschluss + Wärmedämmung
EI 6060 Minuten Raumabschluss + Wärmedämmung
EI 9090 Minuten Raumabschluss + Wärmedämmung
EW 3030 Minuten Raumabschluss + begrenzte Wärmestrahlung
E 3030 Minuten Raumabschluss (ohne Wärmedämmung)

Prüfverfahren (EN 1634-1):


Die Prüfung erfolgt im Brandofen nach der Einheitstemperaturzeitkurve (ETK) gemäß EN 1363-1: nach 30 Minuten ca. 840°C, nach 90 Minuten ca. 1.000°C. Das montierte Gesamtelement wird einseitig beflammt; gemessen werden Raumabschluss (Flammen-/Gasdurchtritt), Temperaturanstieg auf der Schutzseite und ggf. Rauchentwicklung. Öffenbare Elemente (Türen, Fenster) werden nach EN 1634-1 geprüft.

Versagenskriterium:


Für E (Raumabschluss): Durchbruch von Flammen oder Heißgasen zur geschützten Seite—geprüft mit Wattebauschprobe und Spaltlehre. Für I (Wärmedämmung): mittlerer Temperaturanstieg > 140°C oder Maximalwert > 180°C auf der Schutzseite. Für W (Wärmestrahlung): Überschreitung von 15 kW/m² in 1 m Abstand.

 

Hochwasserbeständigkeit

ift FE-07/3 (02/2025) | Klassen W1–W4

Hochwasser ist kein Starkregen-Thema. Entscheidend  für Fenster und Türen ist der Widerstand gegen stehendes Wasser – inklusive einer dichten Anbindung der Abschlüsse an den Baukörper. Mit zunehmenden Extremwetterereignissen steigt die Gefahr für Gebäude in gefährdeten Lagen deutlich.

Mehrstufige Dichtungsebene


Kombinierte EPDM-, Kompressions- und Doppelfalzdichtungen bilden redundante Barrieren

Korrosionsbeständigkeit


Alle Komponenten aus rostfreien Materialien (Edelstahl Klasse 3 nach EN 1670)

Druckstabile Konstruktion


Verstärkte Profilquerschnitte, kraftschlüssige Eckverbindungen, lastverteilende Befestigungen

Klassifizierung nach Leckagerate (24h-Prüfung)
WiderstandsklasseZulässiger WassereintrittAnwendung
W10 l / 24h (wasserdicht)Kritische Infrastruktur, Schutzräume
W2≤1 l/24hHochwertige Gebäudebereiche, Museen, Archive
W3≤24 l/24hWohn- und Bürogebäude in gefährdeten Lagen
W4≤240 l/24hExtremfälle, Überflutungsgebiete

Prüfverfahren (ift FE-07/3):


Das Bauteil wird 24 Stunden stehendem Wasser mit definierter Stauhöhe (bis 1.200 mm bei Fenstern, bis 3.000 mm bei Türen) ausgesetzt. Geprüft wird nicht nur die Dichtigkeit, sondern auch die Formstabilität unter hydrostatischem Druck. Die Montagesituation wird simuliert—Baukörperanschluss und Befestigung sind Teil der Prüfung.

Versagenskriterium:


Klassifizierung nach Leckagerate über 24 h: W1 (0 l) ist wasserdicht, W4 (≤ 240 l) akzeptiert kontrollierten Wassereintritt für Extremfälle. Zusätzlich: keine strukturellen Verformungen, die den Verschlusszustand gefährden.

Ein Bauteil kann eine sehr gute Schlagregenklasse haben – und trotzdem kein Hochwasserschutzbauteil sein.

Hans Timm Fensterbau

Ihr Partner für individuelle Sicherheit

Sicherheit ist keine Standardlösung von der Stange. Durch unsere realisierten Hochsicherheitsprojekte – von der denkmalgeschützten Berliner Villa, über religiöse Einrichtungen bis zum modernen Regierungsgebäude – haben wir eine zentrale Erkenntnis gewonnen: Jedes Sicherheitsobjekt ist einzigartig und bedarf individueller Lösungen für eine erfolgreiche Umsetzung.

Maßgeschneiderte Sicherheitslösungen bieten Schutz gegen jeden Angriff - von Einbruch und Beschuss bis Vandalismus und Hochwasser

Analyse und Planung

Wir unterstützen Architekten, Planer, Sicherheitsberater und private Bauherrn frühzeitig durch zielorientierte und diskrete Beratung. Unsere erfahrenen Planungsabteilung konstruieren mit modernster CAD-Technik Ihre spezifischen Hochsicherheits-Objektlösungen.

Umsetzung und Montage

In unserem Werk in Berlin-Marienfelde setzen wir diese präzisen Planungen dann in die Realität um – dabei kombinieren wir traditionelle Handwerkskunst mit modernster Fertigungstechnik. Um zu ermöglichen, sichern wir eine Termingerechte Lieferung.

Service und Support

Unsere Verantwortung endet nicht mit der Montage.Zur Sicherstellung des langfristigen Werterhalts und somit der Funktionssicherheit sowie Gebrauchstauglichkeit der Konstruktionen betreuen wir Sie persönlich auch nach Abschluss der Bauvorhaben mit eigenen Fachkräften.

Zertifizierte Sicherheit und unabhängige Prüfung 

Zertifizierte Sicherheit und unabhängige Prüfung 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – dieser Grundsatz gilt besonders im Bereich der Sicherheitstechnik. Wir lassen unsere Produkte und Prozesse regelmäßig von unabhängigen Instituten prüfen. Nur so können wir Ihnen garantieren, dass unsere Sicherheitslösungen auch unter extremsten Bedingungen zuverlässig funktionieren.

Aufgrund der steigenden Fallzahlen beim Wohnungseinbruchdiebstahl ist das Thema Einbruchschutz auch ein besonderer Schwerpunkt in der Arbeit der Polizeilichen Kriminalprävention. Ziel ist es, die Bevölkerung noch intensiver als bisher für eine wirksame Einbruchsprävention zu sensibilisieren. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen startete die Polizei die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH.

Die Firma Hans Timm Fensterbau ist eingetragen in das von der Polizei veröffentlichte Herstellerverzeichnis über „geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Fenster“. Unsere Holzfenster, Holz-Aluminium-Fenster, Aluminiumfenster und Stahlfenster gelten damit als „uneingeschränkt empfehlenswert“ für einen guten Einbruchschutz. Gerne beraten wir Sie in unserem Showroom.

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